08.06.2016. Die Association of European Radios (AER) griff in ihrer diesjährigen Jahreskonferenz die öffentliche Debatte um Fake News auf, um darzustellen, welch hohes Vertrauen Radio bei der Bevölkerung Europas genießt.

Der Dachverband der europäischen Privatradios debattierte am 7. Juni 2018 gemeinsam mit Vertretern des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission, wie Radio seine Rolle als Garant für fundierte und sachgerechte Information auch im Digitalen Binnenmarkt weiter wahrnehmen kann.

AER-Präsident Stefan Möller und AER-Generalsekretärin Julia Maier-Hauff verwiesen darauf, dass die Radioprogramm wie bereits in der analogen Welt auch im Digitalen den Zuhörern zuverlässige Nachrichten und qualitativ hochwertige Unterhaltung bieten. Caroline Grazé von Radioplayer Deutschland stellte dar, dass die Hörer mit dem Radioplayer ihnen vertraute, redaktionell gestaltete Radioprogramme im Internet sowie auf Plattformen wie Alexa oder auch im Auto besser finden können.

Repräsentanten der EU-Institutionen, wie Marlene Mizzi, MdEP (Mitglied der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten und Demokraten) , Nadja Hirsch MdEP (Mitglied der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa), Pervenche Berès MdEP (Mitglied der S & D-Fraktion), Lynn Boylan MdEP (Mitglied der Konföderalen Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke) und Manuel Mateo Goyet (Mitglied des Kabinetts von Kommissarin Mariya Gabriel) und Marijn Duijvestein (Europäische Kommission, DG CNECT) würdigten in den Diskussionsrunden, wie nützlich Radio für die Demokratie im Kampf gegen Desinformation ist. Die Vertreter der EU-Kommission berichteten zu aktuellen Regulierungsvorhaben und Maßnahmen, wie z. B. zur Bekämpfung von Online-Desinformation, den Europäischen Kodex für elektronische Kommunikation und das Urheberrecht. Anschließend diskutierten sie gemeinsam mit den Parlamentariern und den Radioveranstaltern, wie die Position des Radios innerhalb dieser Novellierungsprozesse weiter gestärkt werden kann.