Verband Österreichischer Privatsender

 
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Fairer Wettbewerb: VÖP-Vorschläge für Gesetzesänderungen zur Etablierung eines dualen Rundfunkmarkts

Die aktuellen Rahmenbedingungen im Rundfunkmarkt verhindern einen fairen Wettbewerb. Grund ist, dass der ORF durch die Rundfunkgebühren von mehr als einer halben Milliarde Euro pro Jahr einen enormen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber Privatsendern hat. Doch auf dem Werbemarkt bemühen sich beide Marktseiten gleichermaßen um die Budgets österreichischer Werbekunden. Der VÖP hat daher konkrete Gesetzesänderungen vorgelegt, um die unterschiedlichen Voraussetzungen besser auszugleichen und fairen Wettbewerb im Rundfunkmarkt zu ermöglichen.

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Werbeabgabe: Abschaffung überfällig

Österreich ist weltweit das einzige Land, das werbliche Aktivitäten mit einer Werbesteuer in Höhe von 5% belegt. Für den Wirtschaftsstandort Österreich bedeutet das einen eindeutigen Wettbewerbsnachteil. Die International Advertising Association (IAA) kämpft als Interessensvertretung von werbetreibenden Unternehmen, Kommunikationsagenturen und Medien schon seit Jahren gegen die Werbesteuer. Der VÖP unterstützt die Forderung der IAA nach einer Abschaffung dieser Wirtschaftsbremse.

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Medienförderung: Deutliche Erhöhung unabdingbar

Die privaten Radio- und TV-Sender fordern als Anerkennung ihres wichtigen Beitrags zur publizistischen Meinungsvielfalt die deutliche Erhöhung der 2009 eingeführten Förderung privater elektronischer Medien. Gerade nach der andauernden Wirtschaftskrise, das die rein werbefinanzierten Privatsender deutlich härter trifft als den gebührengesicherten ORF, ist eine bedürfnisgerechte Dotierung unabdingbar.

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